jetzt sind sie wieder unterwegs. spätestens seit der umstellung auf die normale zeit am wochenende treten sie wieder gehäuft auf: läufer, die ausgestattet sind wie wandelnde lichterbäume. da blitzt und blinkt und glitzert es an allen enden. besonders schön sind aber diejenigen, die unbedingt eine kopflampe brauchen. komisch, als es noch keine leds gab, ging es auch ohne. jetzt aber anscheinend überhaupt nicht mehr. dabei ist es gerade auf der dreibrückenrunde, die ich heute lief, fast alles beleuchtet. und der rest ist auch noch so hell, dass man das eigentlich immer ohne lampe laufen kann. mal davon abgesehen, dass der weg sowieso so gut ist, dass auch dunkelheit kein hindernis ist. aber der größte witz sind ja die läufer, die ihre tollen lampen ca. 50 cm vor ihre füße richten – die bekommen überhaupt nichts mehr mit. heute hätten mich zwei beinahe umgerannt … und geblendet haben sie mich natürlich auch mit ihren scheinwerfer …
um keine missverständnisse aufkommen zu lassen: ich habe auch eine stirnlampe. aber ich benutze sie halt nur, wenn es nötig ist: bei neumond. bei bewölktem himmel. auf unbekannten wegen. im wald. auf schlechten oder nicht vorhandenen wegen. und man kann die dinger natürlich auch ausschalten. ohne ist das laufen viel schöner und angenehmer und erlebnisreicher …