Streakjubiläum: 50 Tage

Wald

Beina­he hät­te ich es ver­passt: Das erste Streakju­biläum. 50 Tage laufe ich jet­zt unun­ter­brochen. Und ab jet­zt kann ich das für mich auch einen echt­en Streak nen­nen. Die erste Hürde ist geschafft — nicht nur, was die Zahl auf dem Papier ange­ht, son­dern auch die erste Umstel­lung­shürde, das erste Gewöh­nen an das tägliche Laufen. Das zumin­dest ste­ht jet­zt erst mal nicht mehr in Frage. Nur die Strecke, die ich täglich laufe, die ist ger­ade noch im Wan­del: Sowohl was den Umfang an jedem Tag als auch in der Woche ange­ht. Und auch, was das Tem­po ange­ht. Zunäch­st freilich müssen erst ein­mal die Wochenkilo­me­ter hin­auf und die Läufe — beziehungsweise min­destens ein­er davon pro Woche — länger wer­den. Den let­zten Schritt in bei­den Kat­e­gorien in dieser Woche merke ich ger­ade ganz schön. Erschöpft sind die Ober­schenkel ger­ade schon, so viel mussten sie schon lange nicht mehr leis­ten. Ger­ade weil ich am Woch­enen­de auch im Oden­wald gelaufen bin und da noch ein paar Höhen­meter oben drauf kamen 😉

Streaktage 21–40

Ja nun, so langsam wird es tat­säch­lich etwas. Trotz ein­er etwas hart­näck­i­gen Erkäl­tung mit Hus­ten, der nicht wegge­hen will, bin ich mit­tler­weile schon bei Tag 40 des täglichen Laufens. Und ich gewöh­ne mich tat­säch­lich wieder daran. Und ganz langsam, sehr gemäch­lich, steigen auch die Umfänge wieder, Kilo­me­ter für Kilo­me­ter. Immer­hin bin ich inzwis­chen auch schon über 10 Kilo­me­ter hin­aus gekom­men. Aber das Tem­po ist noch sehr gemäch­lich. Doch zuer­st ste­ht die Aus­dauer auf dem Pro­gramm — die Läufe müssen länger wer­den, die Wochenkilo­me­ter mehr. Erst wenn das erledigt und sta­bil­isiert ist, geht es an das Tem­po. Aber ich bin zuver­sichtlich: Momen­tan läuft es wirk­lich ziem­lich geschmei­dig, die Moti­va­tion ist da, die Fortschrit­te zeigen sich langsam auch.

Streaktage 1–20

laufen im schnee (symbolbild)

Der Streak — mal wieder ein Neuan­fang … — hat fast aus Verse­hen begonnen. Nachdem ich an den Tagen um den Jahreswech­sel täglich lief, kam ich schnell auf die Idee, das als gute Gele­gen­heit zu nutzen, mal wieder Kon­se­quenz und Zug in mein Laufen zu brin­gen und nicht nur so herumzutrödeln … Na gut, trödeln tue ich immer noch, das aber nun täglich. Denn so unfit wie ich bin, ist es wed­er mit den Umfän­gen noch mit dem Tem­po weit her. Aber die Umfänge wer­den nach zwei Wochen schon wieder etwas größer — ganz gemäch­lich geht es aufwärts in der Sta­tis­tik. Das Wet­ter ist freilich nur so mäßig hil­fre­ich: Der Schnee und die Käl­te machen den Streak­be­ginn nicht ger­ade ein­facher. Aber ander­er­seits: Wenn ich das jet­zt durch­ste­he, wird der Rest ein Klacks 😉

Abendlauf in Momart

Ein schön­er (nicht sehr langer) Abend­lauf in die unterge­hen­de Son­ne an der Momarter Eiche, einem beein­druck­enden Natur­denkmal, hat mich zu ein paar Fotos ver­führt:

Der ultimative Ratgeber fürs Trailrunning ist nicht ultimativ

Auf gut 250 Seit­en ver­sprechen Adam W. Chase und Nan­cy Hobbs, alles zu ver­mit­teln und zu erk­lären, was man über Aus­rüs­tung, das Find­en von Trails, Ernährung, Hügel­strate­gie, Wet­tkampf, das Ver­mei­den von Ver­let­zun­gen, Train­ing, Wet­ter und Sicher­heit (in dieser Rei­hen­fol­ge ist es der ausufer­n­de Unter­titel) wis­sen muss. Das ganze nen­nt sich dann beschei­den The Ulti­mate Guide to Trail Run­ning.

Ich glaube nicht, dass es der ulti­ma­tive Rat­ge­ber ist. Sicher, die behan­del­ten The­men erschöpfen das Gebi­et Trail­run­ning ziem­lich voll­ständig. Aber: Zum einen sind die Ratschläge fast immer sehr all­ge­mein, oft sog­ar abstrakt gehal­ten. Ich weiß nach der Lek­türe also immer noch nicht alles … Zum anderen ist vieles sehr USA-spez­i­fis­ch. Etwa, wenn es um die Gefährdun­gen auf dem Trail geht: Da gibt es Bären, Moun­tain Lions, Schlangen und Poi­son Ivy — also lauter nor­damerikanis­che Spezial­itäten. Zum Aus­gle­ich wid­men die Autorin­nen ganze 30 Seit­en dem Aus­richt­en von Trail­wet­tkämpfen (das hät­te ich nicht unbe­d­ingt wis­sen müssen — allerd­ings, wenn ich ehrlich bin: das meis­te wusste ich auch hier schon …)

Denn: gesun­der Men­schen­ver­stand und Acht­samkeit für sich selb­st, die Umge­bung und das Geschehen wür­den schon viele der Ratschläge aus­re­ichend beschreiben oder erset­zen. Zumal sie vieles selb­st immer wieder ein­schränken: “depend­ing on your form” heißt das gerne, wahlweise gel­ten die Tipps auch abhängig von der verbleiben­den Kraft und Aus­dauer, der Müdigkeit, dem Ter­rain oder ähn­lichem. Das ist eben die Crux, wenn man den ulti­ma­tiven Führer schreiben will: Damit es über­all und für alle passt, bleiben nur noch Gemein­plätze übrig:

Falling is an unfor­tu­nate inevitabil­i­ty of down­hill trail run­ning. (37)

Ein paar Dinge sind aber auch gut: Die Trail-Defini­ton zum Beispiel und die Klas­si­fizierung von Trail, Fell, Moun­tain, Sky etc.:

The major­i­ty of the trails ref­er­enced in this book will have at least three of the four fol­low­ing char­ac­ter­is­tis. They will: (1) be unpaved; (2) have nat­u­ral obsta­cles that may include but are not lim­it­ed to rocks, tree stumps, tree roots, dirt, grav­el, mud, moraine, leaves, ice, snow, and creek cross­ings; (3) have a sig­nif­i­cant gain or loss of ele­va­tion; (4) include scenic vis­tas. (5)

Die Tipps zum richti­gen, effek­tiven Laufen von Stei­gun­gen hoch und run­ter sind auch recht gut. Und es gibt eine Menge (und das heißt wirk­lich: eine irre Menge) Anek­doten und Zitate von amerikanis­chen Trail­läufern und –läuferin­nen. Und — das ist in solchen Büch­ern eher sel­ten — sie ver­suchen immer­hin eine kurze Geschichte des Trail Run­ning (als Sport, nicht als Fort­be­we­gung bei der Jagd oder ähn­lichem) und gehen dafür bis in mit­te­lal­ter­liche Eng­land zurück.

Und im Prinzip stimmt auch alles, was hier ste­ht. Zumin­dest kon­nte ich keine groben Schnitzer ent­deck­en. Wie hil­fre­ich das Buch ist, bleibt aber eine andere Frage. Für Trail-Anfänger ist es ja eigentlich unnötig, finde ich. Zum Trail­läufer wird man doch immer noch am ehesten und besten, indem man ein­fach raus­ge­ht und draußen läuft. Auf die meis­ten der hier ver­sam­melten Ratschläge kommt man den sehr schnell von ganz allein, auch ohne dass man große Fehler bege­hen muss. Mein Faz­it ist ganz klar: Auch ohne den Ulti­mate Guide hat man gute Chan­cen, ein Trail­läufer zu wer­den.

The best way to deal with mud on the trail is to enjoy it and get as dirty as pos­si­ble ear­ly in the run so you won’t wor­ry about it there­after. (39)

Adam W. Chase, Nan­cy Hobbs: The Ulti­mate Guide to Trail Run­ning. Every­thing You Need to Know About Equip­ment, Find­ing Trails, Nutri­tion, Hill Strat­e­gy, Rac­ing, Avoid­ing Injury, Train­ing, Weath­er, Safe­ty. 2. Auflage. Guil­ford, Hele­na: Fal­con Guides 2010. 254 Seit­en. ISBN 9780762755370.

Wissen, wo es langgeht: Der Ultralauf-Kompass von Norbert Madry

madry, ultralauf-kompass (cover)

150 Fra­gen beant­wortet Nor­bert Madry, der selb­st Ultra­läufer mit langer Erfahrung und auch Train­er ist, auf den gut 170 Seit­en seines ger­ade erschienen Ultra­lauf-Kom­pass. Eigentlich sind es sog­ar 300 Antworten: Es gibt näm­lich immer eine kurze, sehr pointierte Antwort, die meist nur aus einem knap­pen Satz beste­ht, und eine aus­führliche, erk­lären­de, die sich auch mal — aber nur sel­ten — über mehrere Seit­en ziehen kann. Manch­mal ist der Ton etwas arg schn­od­drig für meinen Geschmack, aber das ist natür­lich eine sub­jek­tive Ein­schätzung.

Macht Ultra­laufen doof?
Ja, aber glück­licher­weise nur vorüberge­hend. (24)

Eine Menge Stoff also. Und Madry packt in den Fra­genkat­a­log auch so ziem­lich alles, was wichtig ist — und wenn er etwas nicht behan­delt, wie zum Beispiel die Aus­rüs­tung und Ernährung, dann weist er zumin­dest darauf hin und begrün­det das mit dem fehlen­den “Ultra­spez­i­fikum”: Wenn das, was fürs Marathon­laufen gilt, auch beim Ultra­lauf Anwen­dung find­et, mag er es nicht auch noch mal behan­deln. Ein sehr sym­pa­this­cher Ansatz. Denn ein Buch, dass sich an Ultra­läuferin­nen (oder zumin­dest Ultra-Inter­essierte) wen­det, wird in der Regel nicht auf Laufnovizen tre­f­fen — ein gewiss­es Grund­wis­sen dürfte also vorhan­den sein und das set­zt Madry auch voraus.

Das Frage-Antwort-For­mat passt ganz gut, weil er recht boden­ständig vor allem auf (seine) Erfahrungswerte set­zt, ohne große The­o­rien: Nach dem Mot­to “Aus der Prax­is, für die Prax­is” ist der Ultra­lauf-Kom­pass tat­säch­lich so etwas wie “ein klein­er, sehr sub­jek­tiv gefärbter Laufkumpel in Buch­form” (8). Gut gefal­l­en hat mir auch, dass er immer wieder ein­räumt: Hier präsen­tiere ich meinen eige­nen Blick auf die Materie, manche Antworten kön­nte man auch anders geben und nicht alle sind unbe­d­ingt für alle gültig. Er ver­fährt also nicht dik­tierend (so muss man es machen), son­dern weist darauf hin: So kann man es machen, so hat es sich zumin­dest bewährt …

Auch wenn er im Vor­wort das Buch aus­drück­lich nicht nur für Ultras, son­dern auch für inter­essierte Läufer oder Neugierige ob der Ver­rück­theit­en, die ver­ste­hen wol­len, was andere zu Ultras treibt, vor­sieht, so ist das doch schon ein Lauf­buch für Aktive. Madry konzen­tri­ert sich dabei vor allem auf die bei­den “klas­sis­chen” Ultra­diszi­plinen 100 km und 24 Stun­den, bleibt also vor­wiegend beim Straßen­lauf. Zugle­ich sind die Ratschlä­gen, Hin­weise und Antworten aber doch in der Regel so all­ge­mein gehal­ten, dass sie sich für die meis­ten Ultra­streck­en anwen­den lassen.

Was ich auch noch fest­gestellt habe: Nachts kann man entwed­er schlafen oder laufen. (91)

Er fängt dabei mit all­ge­meinen Über­legun­gen zum Ultra an, bevor sich der Haupt­teil — näm­lich fast 100 Seit­en — mit dem Train­ing, unter­gliedert nach Grund­la­gen (als “Bausteine“ sind die recht tre­f­fend beze­ich­net), Plä­nen, Beson­der­heit­en und Jahre­s­pla­nung, befasst. Abschließend gibt es noch zwei Kapitel zum Wet­tkampfgeschehen sowie der Psy­cholo­gie und Sozi­olo­gie des Ultras.

So weit ich das erken­nen und beurteilen kann, sind das vor­wiegen vernün­ftige Ratschläge, mit denen mal nicht viel falsch machen dürfte. Das Train­ing zum Beispiel wird klas­sis­ch peri­o­disiert in Grund­la­gen, spezielle Vor­bere­itung (mit Peak und eher zurück­hal­tendem Taper­ing), Wet­tkampf­phase und Regen­er­a­tion. Natür­lich liegt der Schw­er­punkt dann auf lan­gen Läufen, die eigentliche Tem­poar­beit erledigt Madry in der Neben­saison und lässt sie im Haupt­train­ing nur noch erhal­tend reak­tivieren. Dabei gilt sowieso: Im Ultra­lauf-Kom­pass wird sich nicht für jedes Fitzelchen Train­ings­gestal­tung eine abso­lut gültige Antwort find­en lassen. Denn Madry geht von einem mündi­gen, nach- & mit­denk­enden Ath­leten aus, der auch schon über Laufer­fahrung ver­fügt — das ist ja wohl auch der Nor­mal­fall, dass man meist schon ein paar Marathons und Kürz­eres in den Beinen hat, bevor man an Ultras, zudem auch noch leis­tungsin­ter­essiert, herange­ht. Madry spricht dabei immer wieder gerne vom „läuferischen Gesamtkunst­werk“ — und das ist auch typ­is­ch: Nicht ein einzelner/wenige Ansatzpunkt ist erfol­gsver­heißend, son­dern es sind sehr viele, sehr ver­schiedene Stellschrauben, an denen zur Leis­tungsverbesserung, zur Aus­reizung der per­sön­lichen läuferischen Poten­zials, gedreht wer­den kann. 

Ich habe es nicht aus­pro­biert (und auch nicht alles durchgerech­net). Beim Lesen des Ultra-Kom­pass sind mir aber aus mein­er (beschei­de­nen) Ultra­er­fahrung jedoch keine groben Unstim­migkeit­en aufge­fal­l­en oder Sachen, die mir sus­pekt erschienen. Allerd­ings gibt es eben auch keine „neuen“ Weisheit­en — ganz wie es Madry eben ver­spricht. Sehr zurück­hal­tend (um es so zu for­mulieren) fand ich seine Ein­stel­lung zur Psy­che beim laufen — ihm liegen die kör­per­lichen Dinge offen­bar mehr (und sie sind ja auch absolute Voraus­set­zung). Aber ich würde der men­tal­en Vor­bere­itung und Ver­fas­sung während Wettkampf/Lauf etwas mehr Bedeu­tung beimessen.

Aber der Ultra­lauf-Kom­pass ist auf jeden Fall lesenswert. Und er ist vor allem als Nach­schlagew­erk sehr hil­fre­ich, wenn man sein eige­nes, schlum­mern­des Halb­wis­sen noch mal über­prüfen oder kor­rigieren möchte …

Aber eine schöne Antwort auf die oft gestell­te nervige Frage »Wovor läuf­st Du eigentlich denn weg??« ist: »Ich laufe vor nichts weg, son­der zu allem hin. Auch zu mir selb­st, und ich bin noch lange nicht da.« (171)

Nor­bert Madry: Der Ultra­lauf-Kom­pass. Für alle, die es wirk­lich wis­sen wol­len. Grün­wald: Copress 2016. 176 Seit­en. ISBN 9783767911116.

Waldlauf

… ich ver­suche mich an den Wald­lauf zu erin­nern, den ich in der Früh gemacht habe. Die Ruhe, das monot­o­ne Auf­set­zen der Füße. Ab und zu die Arme schlenkern, ganz lock­er. Tief dur­chat­men, das langsame Erhitzen des Kör­pers. Die vol­lkommene Leere im Kopf. Die Augen erfassen den Boden, die Baum­stäm­me. Im Laufen tanzen die Bäume vor den Augen, ich laufe, bis die Land­schaft vor meinen Augen auf- und abhüpft, wie ein ver­rück­tes Fernse­hbild … Urs Jaeg­gi, Bran­deis, 10f.

Streaktage 28–41

Weit­er­hin ist wenig zu bericht­en: Ich trot­te so in meinem Trott vor mich hin ;-). Es tut sich ger­ade erstaunlich wenig. Aber ich habe in diesen Tagen auch wenige (d.h. eigentlich gar keine) Impulse geset­zt. Von daher ist das natür­lich kaum ver­wun­der­lich. Mal sehen, wie es nach dem 50-Tage-Jubiläum (dann fängt das Streak­en ja eigentlich erst richtig an …) weit­erge­ht …

Immer­hin waren an diesem Woch­enen­de zwei schöne (nur nicht sehr lange) Läufe auf den Höhen des Oden­walds möglich – den Orgelvertre­tun­gen seis gedankt … Am Sam­stag war ich nach eine Trau­ung zwis­chen Rehbach, Spreng und Brom­bach­tal unter­wegs: Eine sehr schöne Ecke ist das, die ich bish­er nur von den Straßen vom Durch­fahren kan­nte. Und heute habe ich in Böll­stein am Panoramweg eine kleine Run­de in der mit­täglichen Son­ne gedreht. Der Weg hat seinen Namen übri­gens wirk­lich zu Recht, man sieht von dort wun­der­bar über das Ger­spren­z­tal bis zur Bergstraße hin …

Streaktage 21–27

Wiederum wenig zu ver­melden von dieser Woche. Die Umfänge bleiben beschei­den, die Beine haben sich noch nicht so recht an ihre neue Bes­tim­mung gewöh­nt. Und das Wet­ter schlägt weit­er Kapri­olen – am Mon­tag abends bei knapp 20 °C eine hal­be Stun­de im strö­menden Regen gelaufen, am Fre­itag mit­tags dann bei 35 °C kräftig geschwitzt. Und heute beim Lauf durch die Äck­er im Oden­wald auf ein­mal knöcheltief im Schlamm ges­tanden: Der dauern­de Regen set­zt auch den Acker­bo­den in Bewe­gung. Und er macht das so geschickt, dass man nicht erken­nt, wie tief der aufgelöste Boden auf dem befes­tigten Weg inzwis­chen ste­ht – heute war es etwas mehr als ich gebraucht hät­te (zumal ich vorher ger­ade meine eh’ eigentlich immer ver­dreck­ten Schuhe durchs beständi­ge Laufen im nassen Gras schön sauber gemacht hat­te, um den Preis nasser Füße …).

Streaktage 14–20

Es gibt wenig zu bericht­en: Es läuft, aber langsam und eher hart, mit zeitweise viel Über­win­dungs­be­darf. Der Rhein hat Hochwasser, das etwas sinkt und steigt. Es reg­net immer wieder, was das Laufen ja nicht unbe­d­ingt angenehmer macht. Das einzige inter­es­san­te: Am Son­ntag kam ich beim Laufen zwis­chen Zell und Brom­bach­tal an der „Sup­pen­schüs­sel“ vor­bei: Da ste­ht mit­ten im Wald bei ein­er Ruhe­bank tat­säch­lich ein­fach ein run­der Sand­stein, der wie eine flache Schüs­sel behauen ist — warum auch immer …