heute bin ich mal wieder mal meinen odenwälder halbmarathon gelaufen: von der lessingstraße in erbach auf den buchwaldskopf ist der anfang. eigentlich wollte ich gar nicht viel weiter, nur eine kleine halbe runde, vielleicht mit einer zusätzlich schleife, drehen. aber dann lief es so gut, dass ich einfach mal weiter richtung sonnenweg gerannt bin. und dort war ich immer noch so fit, dass ich kurzerhand richtung bullauer bild abgebogen bin. dort angekommen, war das dauernde bergauf-laufen zwar schon zu spüren, aber da ich nun schon einmal auf der höhe war, habe ich gleich den weg zum würzberger jägertor eingeschlagen. da fing es dann allmählich an, trocken zu werden: da ich ja eigentlich nur ein kleine runde laufen wollte, hatte ich nichts zu trinken dabei. und zuvor habe ich auch nicht sehr gut aufgetankt. von würzberg aus ging es dann ruckzuck durch die hohl nach ernsbach, von dort natürlich ins dreiseental, wo es langsam wirklich happig wurde: dehydriert und zunehmend unterzuckert fing ich an, mich zu quälen. der weg durch dorf-erbach wurde dann zu einer ziemlichen qual. aber der letzte anstieg am kreuzweg hat das dann natürlich noch einmal getoppt – so quälend war das schon sehr lange nicht mehr. zuhause angekommen, ging es mir zwar nicht besonders gut, es dauerte zwei, drei stunden, bis ich wieder einigermaßen fit war. aber der blick auf die uhr machte mich dann doch stolz: ich muss ziemlich flott unterwegs gewesen sein, die genaue zeit weiß ich zwar nicht, weil ich natürlich wieder einmal erst spät nach der rückkehr auf die uhr schaute, aber mehr als 1:50 können es auf keinen fall gewesen sein, eher wohl um die 1:45 – und das ist doch gar nicht so schlecht für diese strecke (und ohne wasser!).
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so, gestern war es dann soweit: am sonntag schon um 8.30 aufgestanden, um noch schnell ein bisschen was zu frühstücken und dann mit dem fahrrad auf die andere rhein-seite zu fahren: zum maarauelauf 2006. nette stimmung war schon, aber das wetter war zunächst nicht gerade angenehm: für ende april saukalt (so um die 8 grad), immer wieder regen. auch kurz vor dem start mussten natürlich noch einmal alle nass werden… die erste runde (3,7 km) der 11,1 km langen strecke lief bei mir dann nicht ganz so gut, ich war einfach noch zu kalt und verfroren. außerdem bin ich morgens eh‘ nicht so wahnsinnig fit. so gegen ende der runde wurde ich dann aber langsam warm und mit schwung ging’s in die zweite runde rund um die kostheimer maaraue, die ich dann ziemlich zügig absolvierte und so immerhin ein wenig zeit aufholen konnte. auch die dritte runde lief noch ziemlich gut, das feld der um die 500 läufer war inzwischen sehr weit – fast über die ganze runde – auseinander gezogen. und obwohl ich das tempo dann doch ein wenig früh anzog und die letzten 200 meter auf dem sportplatz des tv kostheim ziemlich quälend waren, bin ich mit 55:06 minuten gut unterwegs gewesen – auf jeden fall deutlich unter meinem anvisierten limit von 60 minuten. aber abends, im frankfurter parsifal, habe ich die anstrengung doch recht gut gemerkt und war nach der geistigen anstrengung dann so fertig, dass ich zumindest sehr gut geschlafen habe…
Jack Daniels: Daniels‘ Running Formula. Second Edition. Champaign, Ill.: Human Kinetics 2005. 285 Seiten. ISBN 978–0‑7360–5492‑8.
- Foreword – Peface – Acknowledgments
- The Ingredients of Success
- Part I: Training Essentials
- Training Focus
- Physiology of Training Intensities
- Fitness and Intensity Benchmarks
- The Season Plan
- Part II: Training Levels
- Level 1: Base Building
- Level 2: Marathon-Pace Training
- Level 3: Treshold Training
- Level 4: Interval Training
- Level 5: Repetition Training
- Supplemental Training
- Part III: Training for Fitness
- White Starting Plan
- Red Intermediate Plan
- Blue Advanced Plan
- Gold Elite Plan
- Part IV: Training for Racing
- Preparing for Competition
- 800 Meters
- 1,500 to 3,000 Meters
- Cross Country
- 5 to 15 Kilometers
- Half-Marathon and Marathon
- Appendix A: Pace Table
- Appendix B: VO2 Testing Protocol
- Index
- About the Author
Timothy D. Noakes: Lore of Running. Fourth Edition. Champaign, Ill.: Human Kinetics 2002. 931 Seiten. ISBN 9780873229593.
- Foreword – Prefae to the Fourth Ediion – Acknowledgements – Introduction: Some Reflections on Running
- Part I: Physiology and Biochemistry of Running
- Muscle Structure and Function
- Oxygen Transport and Running Economy
- Energy Systems and Running Performance
- Temperature Regulation During Exercise
- Part II: Training Basics
- Developing a Training Foundation
- Learning From the Experts
- Avoiding Overtraining
- Training the Mind
- Part II: Transferring Training to Racing
- 10K to Hal-Marathon
- Marathon
- Ultramarathon
- Pushing the Limits of Performance
- Part IV: Running Health
- Ergogenic Aids
- Staying Injury Free
- Running and Your Health
- References – Index – About the Author
Kuno Hottenrott/Martin Zülch: Ausdauertrainer Laufen. Training mit System. Mit Fotos von Horst Lichte. In Kooperation mit Polar. 9. Auflage. Reinbek: Rowohlt 2005 [Erste Auflage 1997]. 156 Seiten. ISBN 3–499-19454–6
- Laufen
- Ausrüstung
- Die richtige Trainingsbelastung (Aerobe und anaerobe Energiebereitstellung – Lactatmessung – Herzfrequenzmessung)
- Die Trainingsprogramme (Technik und Koordiantion – Lauf-Abc – Kondition: Programme und Trainingsbereiche – Das Training für Freizeitjogger – Das Training für Volksläufer – Das Training für Marathonläufer – Das Trainingscamp)
- Dehungsgymnastik (Übungen)
- Krafttraining (Muskeleinsatz beim Laufen – Kraftübungen – Krafttrainingsprogramme – Hinweise für die Trainingspraxis)
- Regeneration
- Anhang (Tabelle Herzfrequenzwerte für das Training – Geschwindigkeitstabelle für den Lauf-Feldstufentest – Geschwindigkeitstabelle für den Conconi-Test – Geschwindigkeitstabelle für verschiedene Strecken – Literatur – Fotonachweis – Die Autoren)
Hal Higdon: Run Fast. How to Beat Your Best Time Every Time. Emmaus, Pa.: Rodale 2000 [überarbeitete zweite Ausgabe]. 246 Seiten. ISBN 1–57954-269–7
Introduction
- Flying without Wings: The Thrill of Running Fast [Auszug online bei halhigdon.com]
- First Base: „Legging Up“ Gets You in Shape
- Slow Down to Speed Up: Speed Training without Speedwork
- Speed Endurance: Where Time Meets Intensity
- Juggling Workouts: Make the Most of Training Time
- Good Form: Smooth Out Your Stride
- Speedwork: Fine-Tune Your Training
- The Magic Workout: Interval Training Can Improve Your Speed
- Speed Play: Fartlek and Tempo Training
- Pure Speed: Improve Your Kick
- Dynamic Flexibility: Speed in Motion
- Hit the Hills: Climb Your Way To The Top
- Strength Does It: More Muscle Means More Speed
- The Polishing Touch: Be Your Own Best Coach
- Detraining and Retraining: The Best Way to Get Back in Shape
- Ready to Race: Test Your Ability to Run Fast
Epilogue
Index